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Friendly Development of Dynamic Distributed Systems

Entwicklung eines Referenzmodelles zur Modellierung kundenindividueller Software für komplexe Systeme

Projektinhalt

Die Entwicklung eines auf den Kunden zugeschnittenen Softwareproduktes ist sehr komplex und umfangreich. Eine gezielte, kundenorientierte Zusammenarbeit ist erforderlich, um kommunikative Schwierigkeiten oder sogar das Scheitern von Projekten zu vermeiden. Mit der zunehmenden Tendenz, Anwendungen auf dem Gebiet der verteilten, web-basierten Systeme zu modellieren, entstehen verstärkt kommunikative Schwierigkeiten. Zudem werden die Prinzipien verteilter, web-basierter Systeme in den derzeitigen Modellierungsverfahren nicht genügend berücksichtigt.

In diesem Projekt soll einen neues kundenorientiertes Referenzmodell zu Modellierung individueller Software entwickelt und evaluiert werden. Neben der Berücksichtigung der Kommunikation mit dem Auftraggeber und Anwender soll das neue Referenzmodell, im Gegensatz zu den gängigen Modellen, in denen die zu entwickelnde Software primär statisch dargestellt wird, in zweifacher Hinsicht dynamisch sein:

  1. Dynamischer Ablauf der Softwareprozesse
  2. Dynamisches Verhalten der Softwarekomponenten

Dynamischer Ablauf der Softwareprozesse:

In der Beschreibung des zu entwickelnden Systems soll der Anwender und Auftraggeber erkennen können, wie der grundlegende Ablauf der internen Softwareprozesse funktioniert bzw. wie die Software die externen Abläufe unterstützt. Ziel ist eine Art Workflow-Prototyp, in dem der Arbeitsablauf der Kundenprozesse auf eine technologische Sprache abgebildet wird. Dieser Ablaufprototyp soll in der Entwurfsphase des Softwareentwicklungsprozesses dem Anwender und Auftraggeber vorgeführt werden.

Dynamisches Verhalten der Softwarekomponenten:

Die Entwicklung von zentralen Systemen stand bisher im Vordergrund der Softwaretechnik und derzeitige Modellierungsverfahren unterstützen vorwiegend einen zentralen Ansatz. Mit zunehmenden Anwendungen auf dem Gebiet der verteilten, web-basierten Systemen, ist ein neuer Aspekt hinzugekommen (z.B. peer-to-peer-Prinzipien), der in den derzeitigen Modellierungsverfahren nicht berücksichtigt wird. Das dynamische Verhalten von Softwarekomponenten und deren Zusammenhänge lassen sich schwer darstellen. Zudem leidet das Verständnis eines Nichtinformatikers unter einer fehlenden Möglichkeit das dynamische Verhalten von Softwarekomponenten verständlich darzustellen. Dieser dezentrale Aspekt soll bei der Entwicklung des kundennahen Referenzmodells berücksichtigt werden.

Projektteilnehmer

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